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            <title>Grünes Wahlprogramm in Neumarkt: Kapitel</title>
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                <title>Grünes Wahlprogramm in Neumarkt: Kapitel</title>
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                        <title>A7NEU: Gleichberechtigte Mobilität für mehr Lebensqualität</title>
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                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Mobilität der Zukunft ist umwelt- und klimafreundlich, bezahlbar, intelligent, vernetzt und emissionsarm. Wir GRÜNE wollen daher in Neumarkt eine gleichberechtigte Fortbewegung, die schnell, bequem und effizient ist. Ein Mobilitätsangebot, das echte Alternativen jenseits des Autos bietet. Für eine gesunde Umwelt, weniger Lärm und mehr Lebensqualität in unserem Neumarkt.<br><br><strong>Mehr Platz für den öffentlichen Raum</strong><br><br>
Die Neuverteilung des öffentlichen Raums ermöglicht es, leistungsfähige Verkehrssysteme mit einer stadtverträglichen Mobilität in Einklang zu bringen. Das Parkraummanagement ist hierfür ein zentraler Hebel. Wenn wir diesen Hebel nicht nutzen, werden wir dabei zusehen müssen, wie sich bereits heute erkennbare Flächenkonkurrenzen in Neumarkts Straßen weiter verschärfen und städtische Mobilität zunehmend eingeschränkt wird. Ein durchschnittlicher Parkplatz benötigt 12,5 m2 Fläche – genauso viel wie ein durchschnittliches Kinderzimmer. Dabei wird das Auto im Schnitt nur eine dreiviertel Stunde am Tag bewegt und steht dann mehr als 23 Stunden täglich herum, meist im öffentlichen Straßenland.<br><br>
Deswegen wollen wir, dass eine Analyse des Parkflächenangebotes in Neumarkt erstellt wird: Oft nehmen Einpendler*innen von außen wertvolle innerstädtische Flächen den ganzen Tag über in Beschlag oder manche, die das Auto nur sporadisch im Monat bewegen. Daher müssen bessere und sinnvolle Lösungen für Pendlerparkplätze geschaffen werden. Vorhandenener Parkraum muss effektiver genutzt und der öffentliche Raum von parkenden Autos mittels eines flächendeckenden Parkraummangements weitgehend befreit werden!<br><br>
Außerdem werden wir uns für die Einrichtung eines Pendlerportals einsetzen. Dies muss natürlich mit einer breiten öffentlichen Bewerbung einhergehen (Internet, Printmedien, Social Media, Presse).<br><br><strong>Mehr Platz für den Bus</strong><br><br>
Das Liniennetz vom Stadtbus muss dringend überarbeitet werden. Wir brauchen ein verdichtetes Taktsystem, mit neuen Linien. Derzeit stellt die Fahrt mit dem Bus keine Alternative zum Auto dar, da weder die Taktung noch die Strecken und Preis alltagstauglich sind. Daher müssen Knotenpunkte im Stadtgebiet ermittelt und davon ausgehend die Buslinien eingerichtet werden. Wir brauchen mehr Umstiegsmöglichkeiten, um von A nach B zu gelangen. Außerdem sollen in Zukunft Wochenenden und Abendstunden ausreichender bedacht werden. Konkret wollen wir verlängerte Betriebszeiten am Abend bis 20 Uhr, sowie am Wochenende ganztägig. Der Fahrpreis muss angepasst werden, damit sich auch jeder den ÖPNV leisten kann.<br><br>
Doch wir wollen nicht nur ans Hier und Jetzt denken, sondern Neumarkt für die Zukunft fit machen. Deshalb wollen wir für Neumarkt ein Pilotprojekt für selbstfahrende E-Busse starten. Solche Busse werden bereits in mehreren Großstädten wie Hamburg, Berlin oder Frankfurt, aber auch in kleineren Orten wie Bad Birnbach in Niederbayern oder Monheim am Rhein getestet. Eine vorläufige Teststrecke würde sich zum Beispiel zwischen Bahnhof und der Marktstrasse anbieten. Nach einer erfolgreichen Testphase, soll das Konzept auch auf andere Stadtgebiete ausgeweitet werden. Vor allem für Pendler*innen und Tourist*innen könnte eine Buslinie in die Altstadt ein Anreiz sein, nicht mit dem eigenen Auto in die Stadt zu fahren. Aber auch für ältere Menschen bietet die Linie eine gute Möglichkeit, um mobil zu bleiben. Und nebenbei ist es auch noch völlig klimafreundlich und sicher.<br><br><strong>Mehr Platz fürs Rad</strong><br><br>
Neben dem Stadtbus wollen wir auch das Fahrrad noch mehr in den Neumarkter Verkehrsalltag integrieren. Unser Ziel ist, den Titel der Fahrradfreundlichen Kommune in Bayern zu erreichen und Vorbild für andere Kommunen zu werden. Dafür brauchen wir ein gut durchdachtes Konzept, dass eine durchgängige Radinfrastruktur garantiert. Dieses Konzept muss von einer Fachfirma erstellt werden.<br><br>
Kurzfristig wollen wir uns für eine erweiterte Förderung für Lastenräder und Fahrradanhänger einsetzen.Außerdem wollen wir uns für mehr und bessere Fahrradabstellmöglichkeiten einsetzen.<br><br><br>
Für Pendler*innen wollen wir am Bahnhof den Aufbau und Betrieb einer Fahrradstation mit 500 Fahrradabstellplätzen. Diese Station sollte automatisiert und mit einem Zugangs- und Bezahlsystem inklusive Fahrrad-und Reparaturservice ausgestattet sein.<br><br>
Ein Weg, den wir fast alle täglich zurücklegen, ist der zur Arbeitsstätte. Deswegen wollen wir mit den Neumarkter Unternehmen in Kontakt treten, um sie für das Angebot von Dienstfahrrädern in ihrem Unternehmen zu gewinnen. Neben gesunden und entspannten Mitarbeiter*innen, ist auch die Steuerfreiheit sicherlich ein gutes Argument für ein Dienstrad. Dies muss natürlich einhergehen mit ausreichend Stellplätzen/ Garagen mit Lademöglichkeiten für E-Bikes bis hin zum Einbau von Dusch- und Umkleideräumen.<br><br>
Unser Ziel bei zukünftigen Verkehrs- und Infrastrukturplanungen ist die Stadt der kurzen Wege im Alltag Realität werden zu lassen. Dazu gehört die Ausweisung von Mischgebiete (also Wohngebietstauglichem Gewerbe) wodurch Arbeits- und Wohnort mehr zusammenwachsen. Dafür sind die Voraussetzungen in Neumarkt ideal. Wir wollen für die Zukunft Projekte von autofreien Wohnbaugebieten mit integrierten Quartiersgaragen aktiv vorantreiben.<br><br><strong>Mehr Platz für Fußgänger*innen</strong><br><br>
Wir Grüne gestalten unsere Ortschaften fußgängerfreundlich. Menschen, die zu Fuß gehen, wollen wir in der Verkehrsplanung stärker berücksichtigen. Kurze Wege, fußgänger-freundlichere Ampelschaltungen, Mittelinseln auf Straßen,<br>
schattenspendende Bäume entlang der Wege, breitere Fußwege, Tempo 30 wo möglich und sinnvoll – all das gehört für uns zu einer fußgängerfreundlichen Planung.<br><br><strong>Gleichberechtigte Mobilität für Alle</strong><br><br>
In Neumarkt fehlt es bisher an einem ganzheitlichen Mobilitätsangebot für Menschen, die kein eigenes Fahrzeug besitzen oder für Besucher*innen, die mit der Bahn anreisen. Damit alle die gleichen Mobilitätschancen bekommen wollen wir die Möglichkeit bieten, sich einfach und preisgünstig ein Fahrzeug zu mieten. Besser bekannt sind solche Angebote auch als Carsharing. Dabei sollten folgende Kriterien berücksichtigt werden:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Verwendung von Elektrofahrzeugen mit geringem Stromverbrauch</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mehrere Standorte mit Lademöglichkeiten im Stadtgebiet müssen geplant werden (dazu gehört aufjedenfall der Bahnhof)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Laden mit Ökostrom</li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 04 Dec 2019 15:32:12 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A5NEU: Würdevoller Umgang mit anderen Kulturen und Meinungen</title>
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                        <author>Franziska Hutzler (KV Neumarkt)</author>
                        <guid>https://wahlprogrammneumarkt.antragsgruen.de/wahlprogrammneumarkt/Wuerdevoller_Umgang_mit_anderen_Kulturen_und_Meinungen-19146</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern den würdevollen Umgang mit anderen Kulturen und Meinungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit in der Gesellschaft das Verständnis von einem respektvollen und wertschätzenden Umgang miteinander unabhängig von der Herkunft und Gesinnung des anderen gelebt werden kann, müssen dafür Grundvoraussetzungen geschaffen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine dieser Grundvoraussetzungen ist die politische Bildung, die wir zum Großteil als vorausgesetzt sehen. Das dies oftmals nicht so ist, zeigt die zunehmende Toleranz der Gesellschaft gegenüber nationalsozialistischem antisemitischen und fremdenfeindlichen Gedankengut und nicht zu letzt die gehäufte Anzahl von rechtsradikalen Ausschreitungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wie können wir es schaffen in unserer Mitte ein solides Verständnis für Demokratie zu schaffen? Sicherlich können gemeinsame parteiübergreifende politische Statements auf übergeordneter Ebene den Konsenses stärken. Enorm wichtig ist jedoch auch, wenn unsere volljährigen Mitbürgern, genau wie Kindern und Jugendlichen das Rüstzeug zur politischen Debatte an die Hand gegeben würde. Daher fordern wir zusätzliche Angebote für alle Altersgruppen zur politischen Meinungsbildung in Schule und öffentlichen Einrichtungen. Die Gesellschaft braucht Argumente, die anschaulich und verständlich sind.Komplexe politische Sachverhalte müssen wieder greifbar und verständlich werden. Vortragsreihen mit Diskussionsforen, Workshops und öffentliche Stellungnahmen durch Anzeigen und Aushänge wären geeignete Mittel in den Dialog zu gehen. Unsere Gesellschaft muss sich wieder Lust an der politischen Teilhabe bekommen. Nur so kann das demokratische Verständnis gestärkt und gefördert werden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 03 Dec 2019 12:07:28 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2NEU2: Volle Energie fürs Klima</title>
                        <link>https://wahlprogrammneumarkt.antragsgruen.de/wahlprogrammneumarkt/Volle_Energie_fuers_Klima-22951</link>
                        <author></author>
                        <guid>https://wahlprogrammneumarkt.antragsgruen.de/wahlprogrammneumarkt/Volle_Energie_fuers_Klima-22951</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Klimakrise und ihre Folgen sind bei uns in Bayern längst angekommen. Dürre, Hitze, Starkregen und Extremwetterereignisse nehmen zu. Das wirkt sich auf unser Leben, unsere Gesundheit, unsere Natur und unsere Wirtschaft aus. Klimaschutz hat für uns GRÜNE absolute Priorität. Und auch hier gilt: Klimaschutz fängt in der Kommune an. Was wir dafür tun müssen, ist klar: Wir müssen umstellen auf 100 Prozent sauberen Strom aus erneuerbaren Energien, eine klimaneutrale Wärmeversorgung vorantreiben und umweltfreundliche Mobilität alltagstauglich machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Solaroffensive</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen in Neumarkt die Energiewende mit der Technologie meistern, die am meisten Akzeptanz in der Bevölkerung findet, der Solarenergie.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Solarenergie ist für Bürgerinnen und Bürger besonders attraktiv durch die Möglichkeit des Eigenverbrauchs. Solarmodule sind durch stark gesunkene Preise nicht nur erschwinglich, sondern auch langlebig und weitgehend wartungsfrei. Z.B. mit sogenannten „Steckdosenmodulen“ auch für Mieter*innenumsetzbar, um ihren Solarstrom auf dem Balkon selbst zu erzeugen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher wollen wir für Neumarkt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Ausbau von Solaranlagen auf den kommunalen Liegenschaften der Stadt massiv vorantreiben.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Bürgerinnen und Bürger aktiv durch die Stadt bei der Planung, Anmeldung und Inbetriebnahme unterstützen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Photovoltaik zukünftig bei Neubauten verpflichtend machen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>vorhandene Hinderungsgründe beim Denkmalschutz beseitigen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine kommunale Solarberatung für Privatpersonen und Baugruppen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ein Solarkataster erstellen lassen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine finanzielle Förderung für die Installation von Mikrophotovoltaikanlagen anbieten, damit jede Bürgerin und jeder Bürger einen Beitrag leisten kann.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nur wenn wir alle vorhandenen Möglichkeiten kennen und sinnvoll nutzen, kann die Energiewende gelingen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Wärmeoffensive</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE wollen dass die Energie- und Wärmewende Hand in Hand gedacht wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Heizen unserer Gebäude erzeugt mit einem Anteil von 35% den größten Teil der bayrischen Treibhausgasemissionen. Dort müssen wir Einsparungen schaffen. Unser Ziel ist ein klimaneutraler Gebäudebestand bis 2050 in Neumarkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das braucht sowohl kurz- wie langfristige Lösungen. Da unsere Gebäude weitgehend noch auf dem energetischen Standard ihrer Entstehungszeit sind, gibt es hier ein enormes Einsparpotential. Durch klimaneutrale Wärmeversorgung unserer Häuser, durch neue Dämmungen der Gebäude und durch die Erhöhung der Effizienz und dem Aufbau von Wärmenetzen können wir jetzt schon Einsparungen erreichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit den Vorbereitungen dazu wollen wir in Neumarkt sofort beginnen. Wir setzen uns daher für die Erarbeitung eines kommunalen Wärmeatlas` ein, in dem Abwärmeerzeuger und Wärmeverbraucher verzeichnet sind. Auf dieser Grundlage wollen wir mit der Planung von Wärmenetzen beginnen und die energetische Gebäudesanierung zielgerichtet und effektiv vorantreiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dies kann nur durch die Verwendung effizienterer Technologien und durch regional angepasster sowie technologieoffener Anforderungen im Gebäudebestand geschehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Seit 2009 existiert das von der Stadt Neumarkt initiierte Förderprogramm „Faktor 10“ zur Förderung von Gebäudesanierungen und von energetischem Bauen. Leider ist dieses Förderprogramm viel zu wenig bekannt. Daher braucht es eine gezielte Informationspolitik seitens der Stadt, um die Bevölkerung über gute Förderprogramme im Stadtgebiet aufzuklären.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>KraftWärmeKopplung und Wärmenetze</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Da Sonne und Wind auch mal Pause machen, muss die Stabilität unseres Stromnetzes gerade im Winter durch Anlagen unterstützt werden, die Strom erzeugen und deren Abwärme zum Heizen genutzt werden kann.<br>
Im städtischen Bereich bieten sich dazu BlockHeizKraftWerke unterschiedlicher Größen an. Unser Ziel ist es, möglichst vielen Bürger*innen die Möglichkeit zu geben, ihre Heizenergie aus klimafreundlichen Heiznetzen zu beziehen. Dazu soll das bestehende Wärmenetz der Stadtwerke Neumarkt weiter ausgebaut werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen, dass Neumarkt seine vielfältigen Gestaltungs- und Umsetzungsinstrumente nutzt. Im Flächennutzungs- und Bebauungsplan sowie der Bausatzung soll die Stadt Neumarkt Kriterien für eine regenerative Energieversorgung festlegen und auf diese Weise private Investitionen in die Erneuerbaren Energien fördern. Bei der Veräußerung kommunaler Grundstücke kann die Stadt so z.B. durch den Kaufvertrag umfangreich Einfluss nehmen. Das kann der Anschlusszwang an ein Nahwärmenetz sein oder die Nutzung von Sonnenenergie bedeuten (wie es in Tübingen oder Konstanz bereits umgesetzt wird).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dass Flugfeld ist dafür perfekt. Wir möchten, dass auf dem Areal des Flugfeldes (nach dem Erwerb der Grundstücke) ein Gesamtkonzept entsteht, welches sowohl die Generationen, als auch den Klimaschutz fest im Blick hat. Mit integrierten Quartierskonzepten können sowohl eine höhere Gesamteffizienz, als auch eine nachhaltige Stadtentwicklung vorangetrieben werden. Gerade dicht bebaute und bewohnte Gebiete können durch ein gemeinsames Wärmenetz sparsamer versorgt werden, beispielsweise mit einem Biogas-Blockheizkraftwerk oder Holzheizkraftwerk. Genauso verhält es sich mit allen anderen Stadteilen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Soziale Aspekte </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei allen Forderungen darf man die gerechte Verteilung der Kosten nicht vergessen. Es ist wichtig, die Lasten bei denjenigen abzufedern, welche am wenigsten haben. Maßnahmen zur Senkung der Energiekosten für einkommensschwache Haushalte sind daher notwendig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dazu braucht es oft nur einfache Maßnahmen: dem Angebot professioneller Energiesparberatungen, kostenlose Energiesparartikel verteilen, Bewohner*innen zu Energieberater*innen ausbilden, oder einen kommunalen oder Stadtwerk-Sozialfond einrichten, wie es z.B. die Städte Friedrichshafen oder Tübingen vorgemacht haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Begrünungsoffensive</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In den Städten belastet die Hitze die Menschen zunehmend. Auch Neumarkt wird davon nicht verschont bleiben, wenn nicht versucht wird die Temperaturextreme abzumildern und die Siedlungs- und Infrastrukturpolitik unter einen klaren Klimavorbehalt zu zu stellen. Bäume und Fassaden- und Dachbegrünungen nehmen in diesem Zusammenhang eine zentrale Position ein. Daher wollen wir mehr innerstädtische Grünflächen, Kaltluftschneisen und regionale Grünvernetzungen schaffen. Dabei dürfen wir unsere stadtnahen Waldgebiete nicht vergessen. Mit Rodungen muss extrem verantwortungsbewusst umgegangen werden. Ausnahmen der Baumschutzverordnung müssen streng überprüft werden, denn besonders große Bäume sind besonders wertvoll für eine CO2-Reduzierung. Dies muss auch bei einer Neubebauung berücksichtigt werden. Bei einer Neubebauung sollte der Altbestand weitmöglichst erhalten bleiben. Wir brauchen mehr innerstädtische Grünflächen und Neupflanzungen von Bäumen im Stadtgebiet. Doch auch die Frage nach dem richtigen Baum am richtigen Standort wird in Zukunft eine entscheidende Rolle spielen und muss daher geprüft werden. Wir wollen regelmäßige, von der Stadt geförderte Baumpflanz- und Fassadenbegrünungsaktionen in Zusammenarbeit mit Schulen und Kindergärten starten. Außerdem wollen wir, dass CO2-Ausgleichsflächen für die Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden. Bei der Fassadenbegrünung soll die Stadt mit gutem Beispiel voran gehen und die städtischen Gebäude soweit als möglich begrünen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine nachhaltige, ökologische Stadtentwicklung bedeutet 6-15 qm Grünflächenbedarf pro Einwohner*in. Wir wollen, dass ein Plan für eine nachhaltige und zukunftsfähige Stadtentwicklung erstellt wird, deren Umsetzung regelmäßig kontrolliert wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Klimaschutz muss auch Artenschutz heißen. Wir müssen zunehmend biodiverse Strukturen fördern, indem wir Blühstreifen anlegen, Nistkästen aufstellen und Anreize für klimafreundliche Vorgärten schaffen. Im Grünordnungsplan muss vorgegeben werden, in welchem Umfang und welcher Qualität Grünflächen bei einer Neubebauung vorgesehen werden. Vorrangig sind heimische Stauden und Gehölze zu pflanzen. Auch bei der notwendigen Nachverdichtung müssen dennoch angemessene Grünflächen als Ausgleich geschaffen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine Begrünung unserer Städte hat das Potential, bis zu zwei Drittel der bislang von Menschen verursachten klimaschädlichen CO2-Emissionen aufzunehmen. Laut dem Weltklimarat müssen bis zum Jahre 2050 bis zu eine Milliarde Hektar Land neu mit Bäumen bepflanzt werden um das 1,5 Grad Ziel noch zu erreichen. Lasst uns damit in Neumarkt beginnen!</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 29 Nov 2019 11:42:32 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A9: Damit Neumarkt Lieblingsort bleibt</title>
                        <link>https://wahlprogrammneumarkt.antragsgruen.de/wahlprogrammneumarkt/Damit_Neumarkt_Lieblingsort_bleibt-6404</link>
                        <author>Eva</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir möchten uns für eine autofreie Innenstadt einsetzen: Verschiedene empirische Studien belegen, Fahrradfahrende oder Kunden, die zu Fuß und mit Bussen und Bahnen einkaufen, geben zwar pro Einkauf weniger aus, kommen dafür aber öfter. Ruhige Flaniermeilen mit Aufenthaltsqualität steigern die Kundennachfrage. Geschäftsleerstand wird reduziert. Daher setzen wir uns für eine sofortige Abschaffung der &quot;Semmeltaste&quot;, das Entfernen der Parkplätze in der gesamten Marktstraße, als auch einer konsequenten Umsetzung der Fußgängerzone im Bereich des Rathauses ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für eine attraktive Innenstadt braucht es daher Spielmöglichkeiten für Kinder, mehr Grünflächen/ Orte zur Erholung, zum Verweilen. Dabei soll der Schutz der bestehende Bäume gewahrt sein. Für Kund*innen, die in der Innenstadt einkaufen soll, wie auch schon im Neuen Markt, das Parkticket in der Tiefgarage in den Läden einlösbar sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aus alten Aufnahmen der Stadt Neumarkt ist erkennbar, dass die Marktstraße einer Flaniermeile nahe kommt. Dabei stand das Rathaus im Mittelpunkt. Wir wollen diesen Charakter der Marktstraße wiederaufleben lassen, und sowohl die Gebäude dem urspünglichen Baustil, als auch das Rathaus wieder optisch wahrnehmbar in das Zentrum der Marktstraße bringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für den Verkehr innerhalb der Marktstraße stellen wir uns eine elektrisch betriebene Buslinie, nach dem Vorbild in Bad Birrnbach vor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Außerdem wollen wir uns dafür einsetzen, dass das Areal &quot;Flugfeld&quot; als ganzheitliches Quartierskonzept energetisch, wie auch im Bereich Verkehr und hinsichtlich der Generationenfrage sinnvoll für die Zukunft gerüstet wird.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 28 Nov 2019 09:42:34 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A8: Bezahlbares Wohnen für Alle</title>
                        <link>https://wahlprogrammneumarkt.antragsgruen.de/wahlprogrammneumarkt/Bezahlbares_Wohnen_fuer_Alle-27733</link>
                        <author>Eva</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wohnen ist ein Grundrecht. Besonders in den Regionen Bayerns mit wachsender Bevölkerung brauchen wir mehr bezahlbaren Wohnraum. Deshalb wollen wir, dass in Neumarkt beim Wohnungsbau ein relevanter Anteil mietpreisgebundener Wohnungen vorgeben und selbst in den sozialen Mietwohnungsbau investiert wird. Dafür wollen wir die kommunale Wohnungsbaugesellschaften vor Ort stärken, eine sozial gerechte Bodennutzung vorantreiben und in den Bebauungsplänen eine verbindliche Quote für sozialen Wohnungsbau festschreiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE unterstützen Bauherrengemeinschaften, Genossenschaften und alternative, gemeinschaftliche Wohnformen, die preiswert Wohnraum schaffen. Wir setzen uns dafür ein, dass Neumarkt eine aktive und selbstbestimmte Liegenschafts- und Bodenpolitik betreibt.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 28 Nov 2019 09:28:28 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1NEU: Präampel</title>
                        <link>https://wahlprogrammneumarkt.antragsgruen.de/wahlprogrammneumarkt/Praeampel-47268</link>
                        <author></author>
                        <guid>https://wahlprogrammneumarkt.antragsgruen.de/wahlprogrammneumarkt/Praeampel-47268</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE stehen für den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen, für den Schutz unserer Natur und unserer Artenvielfalt. Gemeinsam mit den Bürger*innen wollen wir die Energie- und Verkehrswende in Neumarkt umsetzen. Wir wollen die Möglichkeiten zur Beteiligung der Bürger*innen ausweiten, wenn es um Entscheidungen vor Ort geht. Denn eine lebendige Kommune lebt davon, dass sich die Menschen einmischen, mitreden und mitgestalten. Wir setzen uns für eine glaubwürdige kommunale Sozialpolitik ein, die Teilhabe ermöglicht, Armut bekämpft und dazu beiträgt, dass das Zuhause bezahlbar bleibt. Wir fördern ein gutes Miteinander der Menschen, die schon länger hier leben und derer, die neu zugewandert sind. Eine tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Männern ist uns enorm wichtig. Wir GRÜNE stehen für eine Stärkung der Kommunen, für einen transparenten, verantwortungsvollen Umgang mit kommunalen Geldern und für eine innovative Wirtschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE stehen für eine freie, weltoffene und vielfältige Gesellschaft und wir stehen an der Seite der zivilgesellschaftlichen Initiativen im Kampf gegen Rassismus, Anti-Semitismus und rechte Gewalt. Bei der Kommunalwahl 2020 kommt es auch entscheidend darauf an, dass unsere Landkreise, Städte und Gemeinden nicht nach rechts abdriften. Menschenfeindlichkeit und rechte Hetze haben bei uns nichts zu suchen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Und wir haben die Zukunft im Blick: „Global denken, lokal handeln“ – dieser Grundsatz leitet unser Engagement. Miteinander haben wir es in der Hand, eine gute Zukunft für Neumarkt zu gestalten. Weil wir hier leben!</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 26 Nov 2019 09:15:20 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2NEU: Volle Energie fürs Klima</title>
                        <link>https://wahlprogrammneumarkt.antragsgruen.de/wahlprogrammneumarkt/motion/15889</link>
                        <author></author>
                        <guid>https://wahlprogrammneumarkt.antragsgruen.de/wahlprogrammneumarkt/motion/15889</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Klimakrise und ihre Folgen sind bei uns in Bayern längst angekommen. Dürre, Hitze, Starkregen und Extremwetterereignisse nehmen zu. Das wirkt sich auf unser Leben, unsere Gesundheit, unsere Natur und unsere Wirtschaft aus. Klimaschutz hat für uns GRÜNE absolute Priorität. Und auch hier gilt: Klimaschutz fängt in der Kommune an. Was wir dafür tun müssen, ist klar: Wir müssen umstellen auf 100 Prozent sauberen Strom aus erneuerbaren Energien, eine klimaneutrale Wärmeversorgung und umweltfreundliche Mobilität.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Solaroffensive</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen in Neumarkt die Energiewende mit der Technologie meistern, die am meisten Akzeptanz in der Bevölkerung findet, der Solar- und Photovoltaik.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Solarenergie ist für Bürgerinnen und Bürger besonders attraktiv durch die Möglichkeit des Eigenverbrauchs. Solarmodule sind durch stark gesunkene Preise nicht nur erschwinglich, sondern auch langlebig und weitgehend wartungsfrei. Z.B. mit sogenannten „Steckdosenmodulen“ auch für Mieter*innen , um ihren Solarstrom auf dem Balkon selbst zu erzeugen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher wollen wir für Neumarkt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Ausbau von Solaranlagen auf den kommunalen Liegenschaften der Stadt aktiv und massiv vorantreiben.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Bürgerinnen und Bürger aktiv durch die Stadt bei der Planung, Anmeldung und Inbetriebnahme unterstützen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Photovoltaik zukünftig bei Neubauten verpflichtend machen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>vorhandene Hinderungsgründe beim Denkmalschutz beseitigen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine kommunale Solarberatung für Privatpersonen und Baugruppen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ein Solarkataster erstellen lassen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine finanzielle Förderung für die Installation von Mikrophotovoltaikanlagen, damit jede Bürgerin und jeder Bürger seinen Beitrag leisten kann.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nur wenn wir alle vorhandenen Möglichkeiten kennen und sinnvoll nutzen, kann die Energiewende gelingen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Wärmeoffensive</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE wollen dass die Energie- und Wärmewende Hand in Hand gedacht wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Heizen unserer Gebäude erzeugt mit einem Anteil von 35% den größten Teil der bayrischen Treibhausgasemissionen. Dort müssen wir Einsparungen schaffen. Unser Ziel ist einen klimaneutralen Gebäudebestand bis 2050 in Neumarkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das braucht sowohl kurz und langfristige Lösungen. Da unsere Gebäude weitgehend noch auf dem energetischen Standard ihrer Entstehungszeit sind, gibt es hier ein enormes Einsparpotential. Durch klimaneutrale Wärmeversorgung unserer Häuser, durch neue Dämmungen der Gebäude und durch die Erhöhung der Effizienz und dem Aufbau von Wärmenetzen können wir jetzt schon Einsparungen erreichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit den Vorbereitungen dazu wollen wir in Neumarkt sofort beginnen. Wir setzen uns daher für die Erarbeitung eines kommunalen Wärmeatlas ein, in dem Abwärmeerzeuger und Wärmeverbraucher verzeichnet sind. Auf dieser Grundlage wollen wir mit der Planung von Wärmenetzen beginnen und die energetische Gebäudesanierung zielgerichtet und effektiv vorantreiben. Dies kann durch die</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Verwendung effizienterer Technologien und durch regional angepasster sowie technologieoffener Anforderungen im Gebäudebestand geschehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Seit 2009 existiert das von der Stadt Neumarkt initiierte Förderprogramm „Faktor 10“ zur Förderung von Gebäudesanierungen und von energetischen Bauen. Leider ist dieses Förderprogramm viel zu wenig bekannt. Daher braucht es eine gezielte Informationspolitik seitens der Stadt, um die Bevölkerung über gute Förderprogramme im Stadtgebiet aufzuklären.<br></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>KraftWärmeKopplung und Wärmenetze</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Da Sonne und Wind auch mal Pause machen, muss die Stabilität unseres Stromnetzes gerade im Winter durch Anlagen unterstützt werden, die Strom erzeugen und deren Abwärme zum Heizen benutzt wird.<br>
Im städtischen Bereich bieten sich dazu BlockHeizKraftWerke unterschiedlicher Größen an. Unser Ziel ist es, möglichst vielen Bürger*innen die Möglichkeit zu geben, ihre Heizenergie aus klimafreundlichen Heiznetzen zu beziehen. Dazu soll das bestehende Wärmenetz der Stadtwerke Neumarkt weiter ausgebaut werden.<br></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen, dass Neumarkt seine vielfältigen Gestaltungs- und Umsetzungsinstrumente nutzt. Im Flächennutzungs- und Bebauungsplan sowie der Bausatzung soll die Stadt Neumarkt Kriterien für eine regenerative Energieversorgung festlegen und auf diese Weise private Investitionen in die Erneuerbaren Energien fördern. Bei der Veräußerung kommunaler Grundstücke kann die Stadt so z.B. durch den Kaufvertrag umfangreich Einfluss nehmen. Das kann der Anschlusszwang an ein Nahwärmenetz sein oder die Nutzung von Sonnenenergie bedeuten (wie es in Tübingen oder Konstanz bereits umgesetzt wird).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dass Flugfeld ist dafür perfekt. Wir möchten, dass auf dem Areal des Flugfeldes (nach dem Erwerb der Grundstücke) ein Gesamtkonzept entsteht, welches sowohl die Generationen, als auch den Klimaschutz fest im Blick hat. Mit integrierten Quartierskonzepten können sowohl eine höhere Gesamteffizienz, als auch eine nachhaltige Stadtentwicklung vorangetrieben werden. Gerade dicht bebaute und bewohnte Gebiete können durch ein gemeinsames Wärmenetz sparsamer versorgt werden, beispielsweise mit einem Biogas-Blockheizkraftwerk oder Holzheizkraftwerk. Genauso verhält es sich mit allen anderen Stadteilen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Soziale Aspekte </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei allen Forderungen darf man die gerechte Verteilung der Kosten nicht vergessen. Es ist wichtig, die Lasten bei denjenigen abzufedern, welche am wenigsten haben. Maßnahmen zur Senkung der Energiekosten für einkommensschwache Haushalte sind daher notwendig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dazu braucht es oft nur einfache Maßnahmen, wie professionelle Energiesparberatungen anzubieten, kostenlose Energiesparartikel zu verteilen, Bewohner*innen zu EnergieberaterInnen auszubilden, oder einen kommunalen oder Stadtwerk-Sozialfond einzurichten, wie es z.B. die Städte Friedrichshafen oder Tübingen vorgemacht haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Begrünungsoffensive</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In den Städten belastet die Hitze die Menschen zunehmend. Auch Neumarkt wird davon nicht verschont bleiben, wenn nicht versucht wird die Temperaturextreme abzumildern und die Siedlungs- und Infrastrukturpolitik unter einen klaren Klimavorbehalt stellen. Bäume und Fassadenbegrünungen nehmen in diesem Zusammenhang eine zentrale Position ein. Daher wollen wir mehr innerstädtische Grünflächen, Kaltluftschneisen und regionale Grünvernetzungen schaffen. Dabei dürfen wir unsere stadtnahen Waldgebiete nicht vergessen. Wir brauchen mehr innerstädtische Grünflächen und Neupflanzungen von Bäumen im Stadtgebiet. Doch auch die Frage nach dem richtigen Baum am richtigen Standort wird in Zukunft eine entscheidende Rolle spielen und muss daher geprüft werden. Bäume wie die Hopfenbuche, Silberlinde oder der Ginko können zum Beispiel mit extremer Hitze besser umgehen wie Birke, Linde oder Ahorn. Wir wollen durch regelmäßige, von der Stadt geförderte Baumpflanz- und Fassadenbegrünungsaktionen in Zusammenarbeit mit Schulen und Kindergärten starten. Außerdem wollen wir, dass CO2-Ausgleichsflächen zur Verfügung gestellt werden. Bei der Fassadenbegrünung soll die Stadt mit gutem Beispiel voran gehen und die städtischen Gebäude soweit als möglich begrünen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine nachhaltige, ökologische Stadtentwicklung bedeutet 6-15 qm Grünflächenbedarf pro Einwohner*in. Wir wollen, dass ein Plan für eine nachhaltige und zukunftsfähige Stadtentwicklung erstellt wird, deren Umsetzung regelmäßig kontrolliert wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Klimaschutz muss auch Artenschutz heißen. Wir müssen zunehmend biodiverse Strukturen fördern, indem wir Blühstreifen anlegen, Nistkästen aufstellen und Anreize für klimafreundliche Vorgärten schaffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine Begrünung unserer Städte hat das Potential, bis zu zwei Drittel der bislang von Menschen verursachten klimaschädlichen CO2-Emissionen aufzunehmen. Laut dem Weltklimarat müssen bis zum Jahre 2050 bis zu eine Milliarde Hektar Land neu mit Bäumen bepflanzt werden um das 1,5 Grad Ziel noch zu erreichen. Lasst uns damit in Neumarkt beginnen!</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 26 Nov 2019 09:13:51 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A7: Gleichberechtigte Mobilität für mehr Lebensqualität</title>
                        <link>https://wahlprogrammneumarkt.antragsgruen.de/wahlprogrammneumarkt/motion/15887</link>
                        <author>Eva</author>
                        <guid>https://wahlprogrammneumarkt.antragsgruen.de/wahlprogrammneumarkt/motion/15887</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Mobilität der Zukunft ist umwelt- und klimafreundlich, bezahlbar, intelligent, vernetzt und emissionsarm. Wir GRÜNE wollen daher in Neumarkt eine gleichberechtigte Fortbewegung, die schnell, bequem und effizient ist. Ein Mobilitätsangebot, das echte Alternativen jenseits des Autos bietet. Für eine gesunde Umwelt, weniger Lärm und mehr Lebensqualität in unserem Neumarkt.<br><br><strong>Mehr Platz für den öffentlichen Raum</strong><br><br>
Die Neuverteilung des öffentlichen Raums ermöglicht es, leistungsfähige Verkehrssysteme mit einer stadtverträglichen Mobilität in Einklang zu bringen. Das Parkraummanagement ist hierfür ein zentraler Hebel. Wenn wir diesen Hebel nicht nutzen, werden wir dabei zusehen müssen, wie sich bereits heute erkennbare Flächenkonkurrenzen in Neumarkts Straßen weiter verschärfen und städtische Mobilität zunehmend eingeschränkt wird. Ein durchschnittlicher Parkplatz benötigt 12,5 m2 Fläche – genauso viel wie ein durchschnittliches Kinderzimmer. Dabei wird das Auto nur eine dreiviertel Stunde am Tag bewegt und steht im Schnitt mehr als 23 Stunden täglich herum, meist im öffentlichen Straßenland.<br><br>
Deswegen wollen wir, dass eine Analyse des Parkflächenangebotes in Neumarkt erstellt wird: Oft nehmen Einpendler*innen von außen wertvolle innerstädtische Flächen den ganzen Tag über in Beschlag oder manche, die das Auto nur sporadisch im Monat bewegen. Daher müssen bessere und sinnvolle Lösungen für Pendlerparkplätze geschaffen werden, vorhandenener Parkraum effektiver genutzt und der öffentliche Raum von parkenden Autos weitgehend befreir werden mittels einem flächendeckenden Parkraummangements!<br><br>
Außerdem werden wir uns für die Einrichtung eines Pendlerportals einsetzen. Dies muss natürlich mit einer breiten öffentlichen Bewerbung einhergehen (Internet, Printmedien, Social Media, Presse).<br><br><strong>Mehr Platz für den Bus</strong><br><br>
Das Liniennetz vom Stadtbus muss dringend überarbeitet werden. Wir brauchen ein verdichtetes Taktsystem, mit neuen Linien. Derzeit stellt die Fahrt mit dem Bus keine Alternative zum Auto dar, da weder die Taktung noch die Strecken und Preis alltagstauglich sind. Daher müssen Knotenpunkte im Stadtgebiet ermittelt und davon ausgehend die Buslinien eingerichtet werden. Wir brauchen mehr Umstiegsmöglichkeiten, um von A nach B zu gelangen. Außerdem sollen in Zukunft Wochenenden und Abendstunden ausreichender bedacht werden. Konkret wollen wir verlängerte Betriebszeiten am Abend bis 20 Uhr, sowie am Wochenende ganztägig. Der Fahrpreis muss angepasst werden, damit sich auch jeder den ÖPNV leisten kann.<br><br>
Doch wir wollen nicht nur ans Hier und Jetzt denken, sondern Neumarkt für die Zukunft fit machen. Deshalb wollen wir für Neumarkt ein Pilotprojekt für selbstfahrende E-Busse starten. Solche Busse werden bereits in mehreren Großstädten wie Hamburg, Berlin oder Frankfurt, aber auch in kleineren Orten wie Bad Birnbach in Niederbayern oder Monheim am Rhein getestet. Eine vorläufige Teststrecke würde sich zum Beispiel zwischen Bahnhof und der Marktstrasse anbieten. Nach einer erfolgreichen Testphase, soll das Konzept auch auf andere Stadtgebiete ausgeweitet werden. Vor allem für Pendler*innen und Tourist*innen könnte eine Buslinie in die Altstadt ein Anreiz sein nicht mit dem eigenen Auto in die Stadt zu fahren. Aber auch für ältere Menschen bietet die Linie eine gute Möglichkeit um mobil zu bleiben. Und nebenbei ist es auch noch völlig klimafreundlich und sicher.<br><br><strong>Mehr Platz fürs Rad</strong><br><br>
Neben dem Stadtbus wollen wir auch das Fahrrad noch mehr in den Neumarkter Verkehrsalltag integrieren. Unser Ziel ist den Titel der Fahrradfreundlichen Kommune in Bayern zu erreichen und Vorbild für andere Kommunen zu werden. Dafür brauchen wir ein gut durchdachtes Konzept, dass eine durchgängige Radinfrastruktur garantiert. Dieses Konzept muss von einer Fachfirma erstellt werden.<br><br>
Kurzfristig wollen wir uns für eine erweiterte Förderung für Lastenräder und Fahrradanhänger einsetzen, diese soll … sowie mehr und bessere Fahrradabstellmöglichkeiten beinhalten.<br><br><br>
Für Pendler*innen wollen wir am Bahnhof den Aufbau und Betrieb einer Fahrradstation mit 500 Fahrradabstellplätzen. Diese Station sollte automatisiert und mit einem Zugangs- und Bezahlsystem inklusive Fahrrad-und Reparaturservice ausgestattet sein.<br><br>
Ein Weg, den wir fast alle täglich zurücklegen, ist der zur Arbeitsstätte. Deswegen wollen wir mit den Neumarkter Unternehmen in Kontakt treten, um sie für das Angebot von Dienstfahrrädern in ihrem Unternehmen zu gewinnen. Neben gesunden und entspannten Mitarbeiter*innen, ist auch die Steuerfreiheit sicherlich ein gutes Argument für ein Dienstrad. Dies muss natürlich einhergehen mit ausreichend Stellplätzen/ Garagen mit Lademöglichkeiten für E-Bikes bis hin zum Einbau von Dusch- und Umzugsräumen.<br><br>
Unser Ziel bei zukünftigen Verkehrs- und Infrastrukturplanungen ist die Stadt der kurzen Wege im Alltag Realität werden zu lassen. Dazu gehört die Ausweisung von Mischgebiete (also Wohngebietstauglichem Gewerbe) wodurch Arbeits- und Wohnort mehr zusammenwachsen. Dafür sind die Voraussetzungen in Neumarkt ideal. Wir wollen für die Zukunft Projekte von autofreien Wohnbaugebieten mit integrierten Quartiersgaragen aktiv vorantreiben.<br><br><strong>Mehr Platz für Fußgänger*innen</strong><br><br>
Wir Grüne gestalten unsere Ortschaften fußgängerfreundlich. Menschen, die zu Fuß gehen, wollen wir in der Verkehrsplanung stärker berücksichtigen. Kurze Wege, fußgänger-freundlichere Ampelschaltungen, Mittelinseln auf Straßen,<br>
schattenspendende Bäume entlang der Wege, breitere Fußwege, Tempo 30 wo möglich und sinnvoll – all das gehört für uns zu einer fußgängerfreundlichen Planung.<br><br><strong>Gleichberechtigte Mobilität für Alle</strong><br><br>
In Neumarkt fehlt es bisher an einem ganzheitlichen Mobilitätsangebot für Menschen, die kein eigenes Fahrzeug besitzen oder für Besucher*innen, die mit der Bahn anreisen. Damit alle die gleichen Mobilitätschancen bekommen wollen wir die Möglichkeit bieten, sich einfach und preisgünstig ein Fahrzeug zu mieten. Besser bekannt sind solche Angebote auch als Carsharing. Dabei sollten folgende Kriterien berücksichtigt werden:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Verwendung von Elektrofahrzeugen mit geringem Stromverbrauch</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mehrere Standorte mit Lademöglichkeiten im Stadtgebiet müssen geplant werden (dazu gehört aufjedenfall der Bahnhof)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Laden mit Ökostrom</li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 26 Nov 2019 09:06:37 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A5: Würdevoller Umgang mit anderen Kulturen und Meinungen</title>
                        <link>https://wahlprogrammneumarkt.antragsgruen.de/wahlprogrammneumarkt/motion/15848</link>
                        <author>Franziska Hutzler (KV Neumarkt)</author>
                        <guid>https://wahlprogrammneumarkt.antragsgruen.de/wahlprogrammneumarkt/motion/15848</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern den würdevollen Umgang mit anderen Kulturen und Meinungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit in der Gesellschaft das Verständnis von einem respektvollen und wertschätzenden Umgang miteinander unabhängig von der Herkunft und Gesinnung des anderen gelebt werden kann, müssen dafür Grundvoraussetzungen geschaffen werden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine dieser Grundvoraussetzungen ist die politische Bildung, die wir zum Großteil als vorausgesetzt sehen. Das dies oftmals nicht so ist, zeigt die zunehmende Toleranz der Gesellschaft gegenüber nationalsozialistischem antisemitischen und fremdenfeindlichen Gedankengut und nicht zu letzt die gehäufte Anzahl von rechtsradikalen Ausschreitungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wie können wir es schaffen in unserer Mitte ein solides Verständnis für Demokratie zu schaffen? Sicherlich können gemeinsame parteiübergreifende politische Statements auf übergeordneter Ebene den Konsenses stärken. Enorm wichtig ist jedoch auch, wenn unsere volljährigen Mitbürgern, genau wie Kindern und Jugendlichen das Rüstzeug zur politischen Debatte an die Hand gegeben würde.Daher fordere ich zusätzliche Angebote für alle Altersgruppen zur politischen Meinungsbildung in Schule und öffentlichen Einrichtungen. Die Gesellschaft braucht Argumente, die anschaulich und verständlich sind.Komplexe politische Sachverhalte müssen wieder greifbar und verständlich werden. Vortragsreihen mit Diskussionsforen, Workshops und öffentliche Stellungnahmen durch Anzeigen und Aushänge wären geeignete Mittel in den Dialog zu gehen. Unsere Gesellschaft muss sich wieder Lust an der politischen Teilhabe bekommen. Nur so kann das demokratische Verständnis gestärkt und gefördert werden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 25 Nov 2019 15:44:30 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A4: Überschrift gesucht (Familien)</title>
                        <link>https://wahlprogrammneumarkt.antragsgruen.de/wahlprogrammneumarkt/Ueberschrift_gesucht_Familien-10046</link>
                        <author>Eva</author>
                        <guid>https://wahlprogrammneumarkt.antragsgruen.de/wahlprogrammneumarkt/Ueberschrift_gesucht_Familien-10046</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Einer der zentralen Aufgabenstellung der Kommunen muss sein, möglichst ganzheitliche und leicht zugängliche Unterstützungsmöglichkeiten für Familien zu schaffen und darüber hinaus ein familienfreundliches Klima zu fördern. Eine moderne kommunale Familienpolitik muss Angebote für verschiedene Lebensentwürfe und -situationen bereithalten, gerecht sein und Teilhabe für alle ermöglichen. Die Ansatzpunkte und Lösungen sind dabei so differenziert und vielfältig, wie die Lebensentwürfe und die Familien selbst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Grüne wollen, dass Neumarkt Kinder und Familien in das Zentrum ihres politischen und planerischen Handelns rückt und diese in ihrem Wirkungskreis gezielt unterstützt. Denn eine familienfreundliche Kommune ist auch eine lebenswerte Kommune mit funktionierender Infrastruktur, reichem Sozialleben und Weitblick für künftige Herausforderungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Familienpolitik in Neumarkt</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Familienpolitik soll als übergreifende Querschnittspolitik in Neumarkt etabliert und institutionalisiert werden. Kinder und Familien dürfen nicht nur als Querschnittsthema entlang verschiedener Ressorts und deren fachspezifischer Blickwinkel begriffen, sondern ganzheitlich betrachtet werden. Wir Grüne setzen uns für die Erarbeitung eines familienpolitischen Leitbilds ein. So können jegliche politische Entscheidungen auf ihre Familientauglichkeit in der Kommune überprüft und mitgestaltet werden. Wir sind überzeugt, dass eine zentrale Anlaufstelle in der Stadtverwaltung der Schlüssel für eine zielgerichtete Familienpolitik ist, daher wollen wir ein kommunales Management für Familien in der Verwaltungsebene zusammen mit einer familienpolitischen Gesamtstrategie etablieren, um die Förderung kinder- und familienfreundlicher Strukturen entwicklungsorientiert in die kommunale Regelpraxis zu integrieren. Dazu gehört auch ein regelmäßiges Monitoring, in welchem Informationen zu den Familien und deren Problemlagen in der Form einer dauerhaften Familienberichterstattung erfasst werden. Weiter finden wir die Einrichtung eines regelmäßigen zusammentretenden Familienausschusses mit Vertretern relevanter Ämter und Stellen essentiell, damit Politik das Thema Familie nicht aus den Augen verliert.<br></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bürger*innen sollen sich mit ihrer Kommune identifizieren und wohlfühlen. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, bedarf es neben Strukturen und Anpassungen für den familialen Lebensalltag auch ein entsprechendes Freizeitangebot<a href="#_msocom_1">[TH1]</a> . Die Familienkarte in Neumarkt soll beispielsweise noch ausgebaut und stärker beworben werden, um die Bekanntheit und Attraktivität zu erhöhen. Unser Ziel ist es Begegnungsstätten zu schaffen, von modernen und sicheren Spielplätzen bis zu barrierefreien Mehrgenerationenhäusern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Mehr Unterstützung im familialen Alltag</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neumarkt hat es bisher vermieden eine eigene Trägerschaft für Kindertagesstätten zu übernehmen. Durch eine eigene Trägerschaft, lässt man sich aber auch die Chance positiven Einfluss auf wesentliche Faktoren wie Betreuungszeiten, Personalschlüssel oder<br>
Essensversorgung entgehen. Daher setzen wir Grüne uns für städtische Kindertagesstätten ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Außerdem wollen wir den Ausbau der Versorgung mit geschulten Tagesmüttern aktiv unterstützen. Tagesmütter haben die Möglichkeit flexibler auf die Bedürfnisse der Familien zu reagieren, z.B. für Randzeiten, Schichtdienste und Ferienzeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine weitere Erleichterung im Berufsalltag von Familien stellt die Schaffung von &quot;Co-Working-Spaces&quot; in Kombination mit Kinderbetreuungsmöglichkeiten dar. Sie bieten den Eltern die Option in der Nähe des (noch kleinen) Kindes zu arbeiten, und gleichzeitig dem Beruf nachzugehen. Dafür braucht es Räumlichkeiten, aber auch den Dialog mit den Unternehmen vor Ort, um diese auf die Thematik aufmerksam zu machen und ggf. zu sensibilisieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Familien werden immer wieder mit Situationen konfrontiert, in denen Hilfe von außen einen unschätzbaren Wert hat, vor allem für sozial schwächere oder neu zugezogene Familien. Unser Ziel ist es, hier steuernd einzugreifen und Angebot und Nachfrage zusammen zu bringen, beispielsweise im Rahmen von Familienpatenschaften: Engagierte Bürger*innen können sich bei Stadt oder Gemeinde in Hilfslisten eintragen lassen, wobei sie selbst den Rahmen ihrer Hilfeleistung bestimmen können – sei diese ganz praktischer Natur wie Besorgungen machen, oder finanzieller, beispielsweise das Sponsoring einer Teilnahme am städtischen Ferienprogramm. Ebenso verhält es sich mit der Freiwilligenarbeit und Nachbarschaftshilfe. Die Stadt Neumarkt könnte auf einer geeigneten Bürgerplattform die familienbezogenen Themen sammeln und somit für jedermann leichtauffindbar nutzbar machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Mehr Unterstützung für Familien mit Schulkindern </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neumarkt benötigt ein flächendeckendes, vielfältiges und attraktives Angebot der Nachmittagsbetreuung für Schulkinder. Wir finden, dass gesellschaftliche Netzwerke zur Betreuung und Unterstützung als ergänzendes Angebot zu den Ganztagesleistungen der Stadt, z.B. durch Bereitstellung von Räumlichkeiten, gefördert werden sollten. Dabei können außerschulische Bildungsangebote zu aktuellen Themen wie Umweltschutz, Klima und politische Bildung implementiert werden. Davon profitieren sowohl Eltern, da sie Familie und Beruf besser vereinbaren können, als auch die Kinder, durch einen besseren Zugang zu einem umfassenden und vielfältigen Bildungsangebot über die Inhalte der Schule hinaus. Ziel muss sein, dass Eltern im besten Fall eine Wahl passend zum Interesse und der Neigungen des eignen Kindes treffen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>So könnte auch der natürliche Bewuchs der Grünanlagen rund um die Schulen als Lernort<br>
in den Unterricht mit einbezogen werden, z.B. durch Kurse zur Bestimmung der natürlich wachsenden vielfältigen Pflanzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Digitale Bildung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Einen flächendeckenden Ausbau des gesicherten Internetzugangs plus W-Lan in den Schulen gepaart mit einer dauerhaften administrativen Betreuung durch externe Experten und einer nachhaltigen, kontinuierlichen, intensiven Fortbildung/Ausbildung einiger Lehrkräfte in den einzelnen Schulen kann Neumarkt zu einem Anbieter erfolgreicher digitalen Bildung schon im Grundschulalter machen. Kinder die sich gezielt mit den neuen Medien kritisch und konstruktiv im Schulkontext auseinandersetzen, können als mündige Bürger*innen bessere eigenständige Entscheidungen treffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Sichere und klimafreundliche Schulwege </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Leider benutzen nicht alle Schulkinder das Fahrrad, um in die Schule zu kommen. Elterntaxis verstopfen so zusätzlich zu dem alltäglichen Morgenverkehr die Straßen. Besser ausgebaute Fahrradwege mit deutlicher Abgrenzung zur Straße, durchgängiger Wegführung, guter Beleuchtung und sicheren Fahrbahnübergängen, sollten daher massiv vorangetrieben werden, um eine alternative zum motorisierten Straßenverkehr zu geben. Dies würde zu einer Entlastung des Verkehrsaufkommens und einem geringeren CO2 Ausstoß führen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weniger Autos vor den Schulen bedeutet gleichzeitig weniger Gefahr für Kinder auf dem Schulweg. Außerdem muss sichergestellt werden, dass Geschwindigkeitsbegrenzungen vor Schulen und Kindergärten eingehalten werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Plastikfreie Schule</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unser Ziel ist es Plastik aus den Schulen zu verbannen, durch den Verzicht auf Verpackungsmüll beim Pausenverkauf, das Anbieten von Speisen in Mehrwegboxen mit Rückgabesystem, wie auch der Abschaffung von Tetrapacks, Strohhalmen und Plastikbesteck. Die vollständige Umstellung, hin zur plastikfreien Schule, könnte ein Vorbildeffekt für andere Schulen im Stadtgebiet haben. Das erlangte Wissen kann nach Hause getragen und dort weitergelebt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Raum für Jugendlichen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vor allem Jugendlichen müssen Rückzugsräume zur freien Entfaltung bereitgestellt werden. Wir Grüne stehen für eine lebendige Jugendkultur, deswegen setzen wir uns für die Einrichtung und dem Erhalt von Jugendfreizeitheimen oder anderen selbstverwaltende Formen ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für <strong>Student*innen / Junge Erwachsene / Auszubildende</strong> gilt es eine persönliche Bindung an Neumarkt zu schaffen und zu erhalten. Folgende Instrumente werden dafür benötigt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Bezahlbarer Wohnraum: </strong>Wir Grüne wollen, dass eine Plattform eingerichtet wird, die Alt und Jung zusammenbringt. Alte/ältere Menschen sind oftmals alleinstehend (die Kinder sind aus dem Haus und/oder man/frau ist verwitwet) und haben häufig viel zu viel Wohnraum, um den sie sich kümmern müssen. Hier können Wohngemeinschaften in einer Win-Win-Situation entstehen: Der ältere Mensch ist nicht mehr alleine, bekommt bestenfalls Unterstützung bei der Haus- und Gartenarbeit. Der junge Mensch bekommt bezahlbaren Wohnraum.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Semesterticket</strong> (s. a. Nürnberg): Wir Grüne wollen, dass von<br>
Student*innen/Auszubildenden verstärkt bis ausschließlich die öffentlichen Verkehrsmittel genutzt werden. Daher müssen wir sie alternativlos attraktiv machen! Fahrten zum Ausbildungsbetrieb sollten mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglich gemacht werden. Da die Hochschule in Neumarkt eine Dependance der OHM-Fachhochschule, werden Fahrten nach und von Nürnberg notwendig sein. Ebenso Fahrten von zuhause und zurück müssen mit den Öffentlichen zu weit ausgedehnteren Zeiten als bisher möglich sein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Bio-Ernährung für alle</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir Grüne fordern Eine ausgewogene, den jeweiligen Bedürfnissen (= vegetarisch; vegan; Schweinefleischfrei; koscher etc.) entsprechende regionale <strong>Bio-Ernährung für alle: </strong>Alle öffentlichen Einrichtungen (Kindergärten, Schulmensen und Grundschulen mit Ganztageseinrichtungen) werden von einer zentralen Küche in Neumarkt für Neumarkt versorgt. So erhält man gleichzeitig einen wirtschaftlichen Preis der für alle attraktiv ist!</li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 18 Nov 2019 21:18:59 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2: Volle Energie fürs Klima</title>
                        <link>https://wahlprogrammneumarkt.antragsgruen.de/wahlprogrammneumarkt/motion/15523</link>
                        <author>Eva</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Klimakrise und ihre Folgen sind bei uns in Bayern längst angekommen. Dürre, Hitze, Starkregen und Extremwetterereignisse nehmen zu. Das wirkt sich auf unser Leben, unsere Gesundheit, unsere Natur und unsere Wirtschaft aus. Klimaschutz hat für uns GRÜNE absolute Priorität. Und auch hier gilt: Klimaschutz fängt in der Kommune an. Was wir dafür tun müssen, ist klar: Wir müssen umstellen auf 100 Prozent sauberen Strom aus erneuerbaren Energien, eine klimaneutrale Wärmeversorgung und umweltfreundliche Mobilität.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Solaroffensive</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen in Neumarkt die Energiewende mit der Technologie meistern, die am meisten Akzeptanz in der Bevölkerung findet, der Solar- und Photovoltaik.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Solarenergie ist für Bürgerinnen und Bürger besonders attraktiv durch die Möglichkeit des Eigenverbrauchs. Solarmodule sind durch stark gesunkene Preise nicht nur wieder erschwinglich, sondern auch langlebig und weitgehend Wartungsfrei. Mit sogenannten „Steckdosenmodulen“ auch für Mieter*innen optimal um ihren Solarstrom auf dem Balkon selbst zu erzeugen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher wollen wir für Neumarkt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Ausbau von Solaranlagen auf den kommunalen Liegenschaften der Stadt aktiv und massiv vorantreiben.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Bürgerinnen und Bürger aktiv durch die Stadt bei der Planung, Anmeldung und Inbetriebnahme unterstützen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Photovoltaik zukünftig bei Neubauten verpflichtend machen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>vorhandene Hinderungsgründe beim Denkmalschutz beseitigen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine kommunale Solarberatung für Privatpersonen und Baugruppen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ein Solarkataster erstellen lassen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine finanzielle Förderung für die Installation von Mikrophotovoltaikanlagen, damit jede Bürgerin und jeder Bürger seinen Beitrag leisten kann.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nur wenn wir alle vorhandenen Möglichkeiten kennen und nutzen, kann die Energiewende gelingen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Wärmeoffensive</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE wollen dass die Energie- und Wärmewende Hand in Hand gedacht wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Heizen unserer Gebäude erzeugt mit einem prozentualen Anteil von 35% den größten Teil der bayrischen Treibhausgasemissionen. Dort müssen wir Einsparungen schaffen. Daher wollen wir einen klimaneutralen Gebäudebestand bis 2050 in Neumarkt anvisieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das braucht langfristige Lösungen und kurzfristige Lösungen. Da unsere Gebäude meist noch auf dem energetischen Standard ihrer Entstehungszeit sind, gibt es hier enormes Einsparpotential. Durch klimaneutrale Wärmeversorgung unserer Häuser, durch neue Dämmungen der Gebäude und durch die Erhöhung der Effizienz und dem Aufbau von Wärmenetzen können wir jetzt schon Einsparungen erreichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit den Vorbereitungen dazu wollen wir in Neumarkt sofort beginnen. Wir setzen uns daher für die Erarbeitung eines kommunalen Wärmeatlas ein, in dem Abwärmeerzeuger und Wärmeverbraucher verzeichnet sind. Auf dieser Grundlage wollen wir mit der Planung von Wärmenetzen beginnen und die energetische Gebäudesanierung zielgerichtet und effektiv vorantreiben. Dies kann durch die</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Verwendung effizienterer Technologien und durch regional angepasster sowie technologieoffener Anforderungen im Gebäudebestand geschehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Seit 2009 existiert das von der Stadt Neumarkt initiierte Förderprogramm „Faktor 10“ zur Förderung von Gebäudesanierungen und von energetischen Bauen. Leider ist dieses Förderprogramm viel zu wenig bekannt. Daher braucht es eine gezielte Informationspolitik seitens der Stadt, um die Bevölkerung über gute Förderprogramme im Stadtgebiet aufzuklären.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Optional: Ein weiteres Ziel ist eine engere Kooperation mit der Wohnungsgenossenschaft Neumarkt. Wir setzen uns dafür ein, Kooperationen zwischen der Stadt und BürgerInnen zu stärken, das schafft auf allen Seiten Akzeptanz und Wertschöpfung. In solchen Kooperationen können Bürgerenergieanlage entstehen, aber auch ganze Energiegenossenschaften entstehen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen, dass Neumarkt seine vielfältigen Gestaltungs- und Umsetzungsinstrumente nutzt. Im Flächennutzungs- und Bebauungsplan sowie der Bausatzung soll die Stadt Neumarkt Kriterien für eine regenerative Energieversorgung festlegen und auf diese Weise private Investitionen in die Erneuerbaren Energien fördern. Bei der Veräußerung kommunaler Grundstücke kann die Stadt so z.B. durch den Kaufvertrag umfangreich Einfluss nehmen. Das kann der Anschlusszwang an ein Nahwärmenetz sein oder die Nutzung von Sonnenenergie bedeuten (wie es in Tübingen oder Konstanz bereits umgesetzt wird).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Optional oder ein eigenes Kapitel: Dass Flugfeld ist dafür perfekt. Wir möchten, dass auf dem Areal des Flugfeldes (nach dem Erwerb der Grundstücke) ein Gesamtkonzept entsteht, welches sowohl die Generationen, als auch den Klimaschutz fest im Blick hat. Mit integrierten Quartierskonzepten können sowohl eine höhere Gesamteffizienz, als auch eine nachhaltige Stadtentwicklung vorangetrieben werden. Gerade dicht bebaute und bewohnte Gebiete können durch ein gemeinsames Wärmenetz sparsamer versorgt werden, beispielsweise mit einem Biogas-Blockheizkraftwerk oder Holzheizkraftwerk. Genauso verhält es sich mit allen anderen Stadteilen. </em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei allen Forderungen darf man die gerechte Verteilung der Kosten nicht vergessen. Es ist wichtig, die Lasten bei denjenigen abzufedern, welche am wenigsten haben. Maßnahmen zur Senkung der Energiekosten für einkommensschwache Haushalte sind daher notwendig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dazu braucht es oft nur einfache Maßnahmen, wie professionelle Energiesparberatungen anzubieten, kostenlose Energiesparartikel zu verteilen, Ausbildung von BewohnerInnen zu EnergieberaterInnen auszubilden, oder einen kommunalen oder Stadtwerk-Sozialfond einzurichten, wie es z.B. die Städte Friedrichshafen oder Tübingen vorgemacht haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Begrünungsoffensive</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In den Städten belastet die Hitze die Menschen zunehmend. Auch Neumarkt wird davon nicht verschont bleiben, wenn nicht versucht wird die Temperaturextreme abzumildern und die Siedlungs- und Infrastrukturpolitik unter einen klaren Klimavorbehalt stellen. Bäume nehmen in diesem Zusammenhang eine zentrale Position ein. Daher wollen wir mehr innerstädtische Grünflächen, Kaltluftschneisen und regionale Grünvernetzungen schaffen. Dabei dürfen wir unsere stadtnahen Waldgebiete nicht vergessen. Wir brauchen mehr innerstädtische Grünflächen und Neupflanzungen von Bäumen im Stadtgebiet. Doch auch die Frage nach dem richtigen Baum am richtigen Standort wird in Zukunft eine entscheidende Rolle spielen und muss daher geprüft werden. Bäume wie die Hopfenbuche, Silberlinde oder der Ginko können zum Beispiel mit extremer Hitze besser umgehen wie Birke, Linde oder Ahorn. Wir wollen durch regelmäßige, von der Stadt geförderte Baumpflanzaktionen in Zusammenarbeit mit Schulen und Kindergärten starten. Außerdem wollen wir, dass CO2-Ausgleichsflächen zur Verfügung gestellt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine nachhaltige, ökologische Stadtentwicklung bedeutet 6-15 qm Grünflächenbedarf pro Einwohner*in. Wir wollen, dass ein Plan für eine nachhaltige und zukunftsfähige Stadtentwicklung erstellt wird, deren Umsetzung regelmäßig kontrolliert wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Klimaschutz muss auch Artenschutz heißen. Wir müssen zunehmend biodiverse Strukturen fördern in dem wir Blühstreifen anlegen, Nistkästen aufstellen und Anreize für klimafreundliche Vorgärten schaffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine Begrünung unserer Städte hat das Potential bis zu zwei Drittel der bislang von Menschen verursachten klimaschädlichen CO2-Emissionen aufzunehmen. Laut dem Weltklimarat müssen bis zum Jahre 2050 bis zu eine Milliarde Hektar Land neu mit Bäumen bepflanzt werden um das 1,5 Grad Ziel noch zu erreichen. Lasst uns damit in Neumarkt beginnen!</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 18 Nov 2019 21:08:13 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1: Präampel</title>
                        <link>https://wahlprogrammneumarkt.antragsgruen.de/wahlprogrammneumarkt/motion/15522</link>
                        <author>EVa</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE stehen für den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen, für den Schutz der Natur und unserer Artenvielfalt. Wir wollen die Energiewende erfolgreich in Neumarkt zusammen mit den Bürger*innen umsetzen. Wir wollen die Möglichkeiten zur Beteiligung der Bürger*innen ausweiten, wenn es um Entscheidungen vor Ort geht. Denn eine lebendige Kommune lebt davon, dass sich die Menschen einmischen, mitreden und mitgestalten. Wir setzen uns für eine glaubwürdige kommunale Sozialpolitik ein, die Teilhabe ermöglicht, Armut bekämpft und dazu beiträgt, dass das Zuhause bezahlbar bleibt. Wir fördern ein gutes Miteinander der Menschen, die schon länger hier leben und derer, die neu zugewandert sind. Eine tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Männern ist uns enorm wichtig. Wir GRÜNE stehen für eine Stärkung der Kommunen, für einen transparenten, verantwortungsvollen Umgang mit kommunalen Geldern und für eine innovative Wirtschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE stehen für eine freie, eine weltoffene und vielfältige Gesellschaft und wir stehen an der Seite der zivilgesellschaftlichen Initiativen im Kampf gegen Rassismus, Anti-Semitismus und rechte Gewalt. Bei der Kommunalwahl 2020 kommt es auch entscheidend darauf an, dass unsere Landkreise, Städte und Gemeinden nicht nach rechts abdriften. Menschenfeindlichkeit und rechte Hetze haben bei uns nichts zu suchen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Und wir haben die Zukunft im Blick: „Global denken, lokal handeln“ – dieser Grundsatz leitet unser Engagement. Miteinander haben wir es in der Hand, eine gute Zukunft für Neumarkt zu gestalten. Weil wir hier leben!</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 18 Nov 2019 21:06:03 +0100</pubDate>
                    </item></channel></rss>